Im Jahr 1259 wurde „Smatfelde“ erstmals urkundlich erwähnt. Das kleinste Dorf der Gemeinde Nordharz war im 16. Jahrhundert das vornehmste Tafelgut des gräflichen Vorwerks Wernigerode.
Die Domäne aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts sowie zahlreiche Teiche des ehemaligen Gutsparks erzählen die langjährige Geschichte des Nordharzorts.
Schmatzfeld liegt in einer ebenen Landschaft. Das großzügig angelegte Dorf ist durch gut erhaltene Gehöfte sowie Siedlungsbauten aus den 1930er Jahren geprägt. Die typische Siedlungsstruktur ist bis heute erhalten und wird bei zukünftigen Bebauungen berücksichtigt.

Teiche für Angelfreunde

Der Schmiedeteich und der Alte Teich sind ein Paradies für Angelfreunde. Die Teiche werden vom Verein für Angler und Naturfreunde Wernigerode betreut und bewirtschaftet. In der Angelsaison sind sie gut besucht. Das jährliche Teichfest im August ist immer wieder ein Anziehungspunkt für Jung und Alt. Es wird, wie auch das alljährliche Osterfeuer von der Freiwilligen Feuerwehr Schmatzfeld ausgerichtet und gastronomisch betreut.

Weitere Höhepunkte im Dorfleben sind das Schützenfest und der Tag der offenen Tür der freiwilligen Feuerwehr. Diese Veranstaltungen sind immer gut besucht und auch bei auswärtigen Gästen sehr beliebt.

Gutes Radwege-Wandernetz
Der Ortsteil Schmatzfeld ist vollständig in das Rad-Wander-Netz des Nördlichen Harzvorlandes integriert. Auf Wanderungen und Radtouren durch Schmatzfeld hat man einen herrlichen Blick auf die Harzberge. Sowohl der Ostharz als auch der Westharz sind von hier sehr gut zu erreichen.
Schmatzfeld lädt mit seinen genannten Vorzügen besonders zum Leben und Wohnen sowie zur Erholung im Nordharz ein.

Die Agrargenossenschaft soll auch künftig ein wichtiger wirtschaftlicher Schwerpunkt in Schmatzfeld bleiben. Daneben ist die Ansiedlung von kleineren und mittleren Gewerbebetrieben erwünscht und durch die Ausweisung von Gewerbeflächen am nördlichen Ortsrand vorbereitet. Ziel ist die Entwicklung des Ortes für Naherholung und Tourismus. Um dabei die Belange der Beherbergung berücksichtigen zu können, ist eine Sonderfläche „Tourismus” am nördlichen Teich in den F-Plan aufgenommen worden.