Pressemitteilung der Lokalen Aktionsgruppe Harz vom 18.08.2026 

Förderprojekte gesucht
Lokale Aktionsgruppe Harz startet Projektaufruf

Privatpersonen, Vereine, Unternehmen, Kommunen und sonstige Körperschaften des öffentlichen Rechts haben eine neue Chance, ihre Projekte einzureichen. Die Projektsteckbriefe müssen spätestens bis zum 01.11.2026 bei der Regionalmanagerin der Lokalen Aktionsgruppe Harz Isabel Reuter von der Landgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH vorliegen.

LEADER/CLLD ist eine EU-Fördermethode für den ländlichen Raum, die sich aus verschiedenen Fördertöpfen speist. Die Lokale Aktionsgruppe Harz umfasst die Städte Blankenburg, Ilsenburg, Oberharz am Brocken, Wernigerode und die Gemeinde Nordharz.

Projektträger aus diesem Gebiet können Vorhaben in drei Bereichen einbringen. Der Bereich Bevölkerung und Bürgerschaft umfasst z. B. die Einbindung von digitalen Technologien in das Gemeinschaftsleben, die Verbesserung der Jugendarbeit oder Initiativen zur kulturellen Bildung. Im Bereich Infrastruktur und Daseinsvorsorge geht es z. B. um die Sicherung der Gesundheitsversorgung, die Verbesserung von Mobilität, die Aufwertung des Wohnumfeldes oder den Ausbau erneuerbarer Energien. Im Bereich Wirtschaft und Tourismus können Projekte gefördert werden, bei denen z. B. kleine Unternehmen gestärkt, regionale Produkte unterstützt, touristische Angebote geschaffen oder regionale Kooperationen vorangebracht werden.

Alle eingereichten Projekte werden mittels einheitlicher Kriterien bewertet. Das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe Harz aus Vertretern von u. a. Kommunen, Vereinen und Unternehmen beschließt dann am 17.11.2026 darüber, welche Vorhaben gefördert werden sollen. Danach erfolgt die Antragstellung an die Bewilligungsbehörden. Die Förderung kann je nach Förderschwerpunkt zwischen 50 % und 90 % der Gesamtkosten betragen. Das Budget für den Projektaufruf liegt insgesamt bei 2,1 Mio. Euro.

Für eine kostenfreie Beratung steht die Regionalmanagerin der Lokalen Aktionsgruppe Harz Isabel Reuter unter Telefon 0391 7361712 und per E-Mail unter zur Verfügung. Für weitere Informationen und zum Download des Projektsteckbriefs: www.lag-harz.de

 

Zu unserem Foto: Die LAG Harz sucht wieder interessante LEADER/CLLD-Projekte. Die neue Heimatstube in Ilsenburg wurde bereits gefördert. (Foto: Jan Reichel)

Landtagswahl am 6. September 2026 – wichtige Hinweise der Gemeinde Nordharz

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

am Sonntag, dem 6. September 2026, findet die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt statt. Wir möchten aus diesem Anlass auf einige Besonderheiten und wichtige Hinweise rund um den Wahltag aufmerksam machen.

In den Wahllokalen in Stapelburg und Wasserleben wird am Wahltag eine Nachwahlerhebung durch Infratest dimap im Auftrag der ARD durchgeführt. Die beiden Wahlbezirke gehören zu einer repräsentativen Stichprobe ausgewählter Wahlbezirke. Wählerinnen und Wähler werden nach Verlassen des Wahllokals gebeten, freiwillig und anonym einen kurzen Fragebogen zu ihrer Wahlentscheidung sowie zu einigen persönlichen Merkmalen auszufüllen. Die erhobenen Daten bilden eine wichtige Grundlage für die 18-Uhr-Prognose der ARD. Nach Schließung der Wahllokale werden zudem die öffentlich ausgezählten Ergebnisse ausgewählter Wahlbezirke an Infratest dimap übermittelt und fließen in die weiteren Hochrechnungen ein.

Auch die Briefwahl wird in der Gemeinde Nordharz bereits rege genutzt. Bislang wurden 1.155 Briefwahlunterlagen beantragt. Davon sind bisher 873 Wahlbriefe bei der Gemeinde eingegangen. Alle Briefwählerinnen und Briefwähler, die ihre Unterlagen noch nicht zurückgesandt haben, werden deshalb gebeten, ihre ausgefüllten Wahlbriefe spätestens bis zum Freitag in einen Briefkasten der Deutschen Post einzuwerfen, damit diese noch rechtzeitig bei der Gemeinde eingehen.

Darüber hinaus weisen wir darauf hin, dass ab Donnerstag, dem 3. September 2026, Briefwahlunterlagen nicht mehr elektronisch beantragt werden können. Ab diesem Zeitpunkt ist die Beantragung nur noch bei persönlicher Vorsprache in der Gemeindeverwaltung, Am Park 7 in Wasserleben, möglich.

Richtfest für das neue Feuerwehrgerätehaus in Schmatzfeld

Nach 97 Tagen Bauzeit ist ein wichtiger Meilenstein erreicht

Bei strahlendem Sonnenschein konnte am 27. August in Schmatzfeld das Richtfest für das neue Feuerwehrgerätehaus gefeiert werden. Damit wurde ein wichtiges Etappenziel des Bauvorhabens erreicht: Das Richtfest zum Ende des Sommers konnte planmäßig stattfinden.

Der offizielle Startschuss für den Neubau erfolgte mit dem Spatenstich am 22. Mai. Nur 97 Tage später zeigt sich bereits deutlich, wie das neue Feuerwehrgerätehaus Gestalt annimmt. Inzwischen waren zahlreiche Gewerke auf der Baustelle tätig. Neben den Rohbauarbeiten wurden bereits Zimmerer-, Dachdecker- und Dachklempnerarbeiten ausgeführt. Auch die Tischlerarbeiten haben begonnen.

Zum Richtfest konnten zahlreiche Gäste begrüßt werden. Unter ihnen waren Staatssekretär Klaus Zimmermann vom Ministerium für Inneres und Sport Sachsen-Anhalt, Bürgermeister Gerald Fröhlich, Ortsbürgermeister Maik Oberbeck sowie Vertreterinnen und Vertreter des Gemeinderates und des Ortschaftsrates Schmatzfeld. Auch Gemeindewehrleiter Enrico Mäntz sowie die Kameraden der Ortswehr Schmatzfeld waren vor Ort, um diesen besonderen Moment gemeinsam zu feiern.

Finanziert wird der Neubau aus Fördermitteln des Landeshaushaltes Sachsen-Anhalt. Damit wird eine wichtige Investition in die Zukunft der Feuerwehr und in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger getätigt. Mit dem neuen Feuerwehrgerätehaus sollen zeitgemäße Bedingungen für die Kameradinnen und Kameraden geschaffen und die Einsatzbereitschaft der Ortswehr langfristig gestärkt werden.